Geflügelfrikadellen

image

Auf der Suche nach neuen Rezepten mit Hähnchenfleisch, wurde mir von einer bekannten dieses Rezept vorgeschlagen. Anfangs war ich etwas skeptisch zumal ich noch nie im Supermarkt Hähnchen gehacktes gesehen hatte und auch kein Fleischwolf besitze. Aber alles halb so wild, man kann die Hähnchenbrust einfach in Würfel schneiden und in einem Standmixer oder in einer Küchenmaschine zerkleinern.

Das sind die Zutaten

500 g Hähnchengehacktes
3 Scheiben Toastbrot
8 El Milch
2 El Cashewkerne
2 Lauchzwiebeln
3 El Sojasauce
Salz, Pfeffer, Chili

So wird’s gemacht

  1. Cashewkerne und die Frühlingszwiebeln in einer Küchenmaschine zerkleinern
  2. Toastbrot in kleine Würfel schneiden und in der Milch einweichen
  3. Alle Zutaten in einer Schüssel gut druchkneten und dann in gewünschter Form Frikadellen formen.
    TIPP: Die Maße ist sehr klebrig, daher könnt Ihr auch einfach mit hilfe von Esslöffeln kleine Häufchen in die Pfanne geben und etwas platt drücken 🙂… Mit Sweet-Chili-Sauce schmecken sie besonders lecker!

Rezept Varianten

Da ich dieses Rezept das erste mal in einer Diät-Phase ausprobiert habe, kann ich euch noch Tipps für Kalorienarme-Varianten geben. Und zwar könnt Ihr einfach nur eine Scheibe Toast nehmen und 0,1 %-Milch oder Ihr lasst das Toast und die Milch ganz weg, auch das funktioniert. Wer bei diesen Varianten für einbisschen Bindung sorgen möchte, kann auch 1 Ei hinzufügen.

Advertisements

Gardasee – Aufräumen mit den Vorurteilen

Ihr alle kennt mit Sicherheit den Gardasee, zumindest habt Ihr schon mal von ihm gehört… Aufgrund seiner Nähe zu Deutschland ist er eines der beliebtesten Reiseziele für deutsche Urlauber. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die meisten denken Gardasee wäre ein zweites Mallorca (Soll nicht negativ klingen, ich weiß, dass auch Mallorca mehr zu bieten hat als nur den Ballermann). Auch ich dachte früher,  „Ach der Gardasee, da macht nur der Klischee-Deutsche Urlaub. Er schnappt sich seine Frau und den Wohnwagen und los gehts, die weißen Socken in Kombination mit den Sandalen und das Unterhemd dürfen natürlich nicht fehlen.“ In meinem Kopf reihten sich die Campingplätze am Ufer aneinander und am Abend flanierten die Menschen mit dem oben genannten Outfit an der Promenade und aßen ein italienisches Eis:-)  Ich möchte in meinem ersten Reise-Beitrag mit diesen Vorurteilen aufräumen, denn in Wahrheit ist alles anders…

Um möglichst viel sehen und erleben zu können, würde ich dazu raten den See per Auto zu erkunden. Es gibt sehr viele schöne Orte am See, es wäre zu schade wäre wenn man sich nur an einem Ort aufhalten würde, natürlich ist es auch davon abhängig wieviel Zeit man zu Verfügung hat. Ich konnte bei meinen bisherigen Aufenhalten am Gardasee die Orte Bardolino, Sirmione, Desenzano del Garda, Peschiera del Garda, Lazise und Garda näher kennenlernen und habe schon eine Liste was als nächstes ansteht 🙂

IMG_8408
Kleines Lädchen in Sirmione…

Mein Favorit ist Sirmione, eine wunderschöne Ortschaft am Südufer des Gardasees, welche sich zum Teil auf einer Halbinsel befindet. Aus meiner Sicht ist das Highlight die Scaligerburg mit einem großen Hafenbecken und einer Ringmauer. Diese Wasserburg stellt den Übergang vom Festland zur autofreien Altstadt dar.

Die Altstadt von Sirmione ist einfach nur „typisch Italienisch“. Die engen Gässchen mit schönen Häusern, bunten Boutiquen und kleinen Cafes und Restaurants laden zu einem traumhaften Bummel und zum Schlemmen ein. Im Norden der Altstadt befindet sich ein weiteres Highlight, man gelangt nach einem Spaziergang durch Zypressen- und Olivenhainen direkt zu den Grotten des Catull, die Ruinen einer der größten römischen Villen Italiens.

 

 

 

Torta della nonna

… Auf dem Bild mag er noch langweilig ausschauen, aber ich versichere euch dieser Kuchen ist ein Traum.

Ich habe die torta della nonna das erste Mal bei der rosticceria massimo gegessen und war schon beim ersten Bissen begeistert. Während meiner Süditalien Reise 2014 habe ich allerdings vergeblich diesen Kuchen gesucht. Wie ich nach einer kurzen Recherche herausgefunden habe, war dies auch kein Wunder, denn dieser Kuchen ist eine Spezialität Norditaliens 🙂 Warum ich zu diesem Zeitpunkt nicht auf die Idee gekommen bin sie selbst zu backen weiß ich leider auch nicht. Feststeht dass ich eines Tages bei Instagram ein Foto gesehen und mir direkt das Rezept habe geben lassen. Auch wenn bei meinem ersten Versuch nicht alles einwandfrei funktioniert hat, war er geschmacklich sehr gut und hat es damit auf meinen Blog geschafft 😉 Ich hoffe ihr habt viel Spass beim backen und er schmeckt euch genauso gut wie mir…

Das sind die Zutaten
Teig
400 g Mehl
200 g weiche Butter
150 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eigelb

Creme
1 l Milch
8 Eigelb
250 g Zucker
1 Vanilleschote
80 g Mehl

Deko
Mandeln (alternativ auch Pinienkerne)
Puderzucker

So wird’s gemacht

  1. Im ersten Schritt wird ein Mürbeteig vorbereitet. Dafür wird die Butter in kleinen Stückchen in eine Schüssel gegeben und mit dem Rest der Zutaten verknetet. Am besten nutzt Ihr dazu die Knethaken eines Handmixers, aus Erfahrung kann ich jedoch sagen, um einen glatten Teig zu bekommen kommt man nicht drumherum mit den Händen nachzuhelfen. Der glatte Teig wird dann in Frischhaltefolie gewickelt, etwas flach drückt und mindestens 1 Std. kaltgestellt.
    TIPP: Da der Teig nachher in 2 Portionen weiterverarbeitet wird, könnt Ihr direkt 2 Portionen kaltstellen. Ihr braucht 2/3 des Teiges für den Boden/Rand und 1/3 für die Decke. 
  2. Im zweiten Schritt wird die Milch mit einer halben Vanilleschote kurz aufgekocht, danach muss sie 10 Minuten ziehen. In der Zeit wo die Milch zieht, könnt Ihr das Eigelb und den Zucker in eine Schüssel geben und schaumig rühren.
  3. Während weiter gerührt wird 1/3 der Milch dazu gegeben, danach wird das Mehl auf die Mischung geben und verrührt.
  4. Nachdem Ihr die Vanilleschote aus der Milch entfernt habt, kommt nun die Mischung aus der Schüssel in den Topf mit der restlichen Milch.
  5. Jetzt wird alles erneut aufgekocht und unter regelmäßigem Rühren 3 Minuten weiter gekocht.
  6. Creme in eine Form gießen, mit Frischhaltefolie bedecken und im Kühlschrank abkühlen lassen.
    TIPP: Legt die Frischhaltefolie direkt auf die Creme, so könnt Ihr verhindern dass sich eine Haut bildet.
  7. Eine Springform (26cm) fetten und mit Mehl bestäuben
  8. 2/3 des Teigs ausrollen und damit den Boden und die Seiten der Form auslegen,
  9. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und dann die Creme in die Form füllen.
  10. Den restlichen Teig ausrollen und als Decke auf die Creme legen, auch diesen Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen.
  11. Die Teigdecke mit Milch oder Eigelb bestreichen und mit Mandeln/Pinienkernen bestreuen.
  12. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C 45-50 Minuten backen.